Durch den Einbau von FI-Schutzschaltern machen Sie den Umgang mit Strom für sich und Ihre Familie sicherer. Die neuen Regelungen der DIN VDE 0100-410 vom Juni 2007 weiten den Einsatz dieser Sicherheitstechnik jetzt aus.

Die Neuregelungen der DIN VDE 0100-410 gelten sowohl fur den Wohnbereich als auch für gewerbliche Anwendungen, wenn Steckdosenstromkreise dort auch von Laien genutzt werden konnen. Konkret verlangt die Norm jetzt: „...zusatzlichen Schutz durch Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs)...fur alle Steckdosenstromkreise im Laienbereich und für alle Endstromkreise im Außenbereich.“

Um Totalausfälle der elektrischen Versorgung auszuschließen ergänzt die DIN 18015 Teil 2: „Das Abschalten einer RCD darf nicht zum Ausfall aller Stromkreise fuhren.“ Eine Absicherung erreichen Sie, indem Sie in Wohn- oder Gewerbeeinheiten mehrere unabhängige Stromkreise installieren und diese separat mit Schutzeinrichtungen absichern. Zusatzlichen Schutz fur die Anlage installieren Sie mit selektiven Haupt-FI-Schutzschaltern, die zuverlässig den Gesamtfehlerstrom überwachen.

Wir empfehlen: maximale Sicherheit im Wohnbau!

Alle Steckdosen im Laienbereich sind mit FIs abzusichern. Weiterhin ist es 
besser Bäder, Treppenhauser usw. separat abzusichern. Steckdosenstromkreise sind nach den Vorgaben der Norm zwingend mit FI-Schutzschaltern abzusichern. Lassen Sie sich davon überzeugen alle Steckdosenstromkreise mit einem umfassenden FI-Schutz auszurüsten – schließlich geht es um nichts weniger als um die Sicherheit der eigenen Familie. Und natürlich empfiehlt sich auch hier die Trennung von Licht- und Steckdosenstromkreisen, damit bei Fehlern in Steckdosenstromkreisen – und das sind die häufigsten – bei Dunkelheit trotzdem das Licht weiter brennt.